Hintergrund

Neuigkeiten von unserem Verein

Ländliche Idylle statt «Sünnele» am Strand. Zusammen mit der Miss Earth Schweiz 2017 auf den Spuren des Schweizer Agrotourismus.

Ferien auf Schweizer Bauernhöfen gewinnen an Popularität. Das findet auch Sarah Peyrel, Miss Earth Schweiz 2017, die sich für ihre Sommerferien vom 1. bis 5. August für Ferien auf dem Bauernhof entschieden hat. Zusammen mit Agrotourismus Schweiz und myblueplanet spürt Sarah in den Kantonen Luzern und Fribourg Erlebnisbauernhöfe auf und teilt auf Instagram und Facebook (#FerienVorDerHaustür) ihre Erfahrungen und Tipps.

 Bei der Fütterung der Hoftiere mithelfen, im nahegelegenen See baden oder einfach nur faul unter dem Apfelbaum liegen – es braucht nicht viel zum Glücklichsein. Wer wie Sarah Peyrel, Miss Earth Schweiz 2017, Ferien vor der Haustür macht, lernt seine Heimat mit anderen Augen kennen. Dieses Jahr profitiert Sarah Peyrel von den Angeboten von Agrotourimus Schweiz und logiert vom 1. bis 5. August bei mehreren Bauernhöfen im Kanton Luzern und Fribourg. Das lohnt sich in vielerlei Hinsicht: es kommt kein Reisestress auf, klimaschädliche Flugreisen entfallen und man lernt die Schätze und Menschen in seiner nächsten Umgebung besser kennen. Was Sarah Peyrel während ihren Bauernhofferien erlebt, wo sie sich gerade befindet und welche Ausflüge sie unternimmt, teilt sie täglich auf Instagram und Facebook (#FerienVorDerHaustür) mit der Bevölkerung.

 

Ferienprogramm von Sarah Peyrel

Medienschaffende sind herzlich eingeladen, Sarah Peyrel während ihren Schweizer Sommerferien zu begleiten oder zu besuchen. Sie steht für Interviews und Reportagen bereit und erzählt gerne von den Vorzügen ihrer Hofferien.

 

1. August: La ferme pour tous in Tentlingen/Tinterin FR

  • gemütliche Ausfahrt mit der Kutsche
  • Mithilfe bei der Fütterung und Pflege der Hoftiere
  • Übernachtung unter freiem Sternenhimmel auf dem Heuwagen

 

2. August: Schafbuur im Entlebuch LU

  • Herzhafter, natürlicher und regionaler Zmorge: Hofeigener Joghurt, Milch und Käse, regionaler Most, selbergebackenes Brot usw.
  • Wellness-Ausflug in die Natur: Kneippkur im Quellwasser der Biosphäre Entlebuch
  • Kennenlernen der naturnahen Schafmilchproduktion im Entlebuch (Bio)

 

3. August: Bauer Fritz in Rickenbach LU

 

4. August: Wurzelbaumhaus in Neuenkirch

  • Zur Ruhe kommen: eine Nacht im abgeschiedenen Wurzelbaumhaus mit Blick auf den Sempachersee

Wer wie Sarah Peyrel seine Ferien umrahmt von der schönen Schweizer Landschaft geniessen und das Leben auf dem Land spüren möchte, sollte ebenfalls Agrotourismus ausprobieren. Ferien auf dem Bauernhof bieten sowohl Kindern, als auch Erwachsenen vielfältige Aktivitäten und Angebote, sie sind klimafreundlich und vermitteln Nähe zur Natur. Wer statt einer Woche Strandferien auf Gran Canaria seine Ferien auf einem Schweizer Bauernhof verbringt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, spart etwa 1,2 Tonnen CO2. Dies entspricht einer ununterbrochenen Autofahrt von knapp zwei Tagen. 

Kontakt
Sonja Nodup, Projektleiterin «update your lifestyle» myblueplanet

+41 79 565 86 31, sonja.nodup(at)remove-this.myblueplanet.ch  

 Bosco Büeler, Klimaschutzexperte myblueplanet (für Fragen betreffend CO2-Bilanz)

+41 52 203 02 32, bosco.bueler(at)remove-this.myblueplanet.ch

Andreas Allenspach, Geschäftsführer Agrotourismus +41 31 359 50 30, andreas.allenspach(at)remove-this.agrotourismus.ch

Bilder, Videos und Berichte

 

Der neue Video von Schweiz Tourismus ist Online

Hier ist der neue Video über Agrotourismus Schweiz anzuschauen

https://youtu.be/7_OGZM_3jqE

3 Fragen, 3 Antworten...

 

an Jolanda Burgherr, Reiterhof Moosersagi, 6260 Reiden

1. Kinderferien ohne Eltern sind im Trend. Was sollte ein Angebot konkret beinhalten und für welche Altersstufe sind sie geeignet?

Kinderferien sind tatsächlich im Trend. Manchmal brauchen die Eltern eine Auszeit, oft sind aber beide Elternteile beruflich sehr stark engagiert. Der Bauernhof muss etwas Spezielles bieten, damit die Kinder gerne unbegleitet Ferien machen. Die Nähe zu Tieren ist wichtig, mit den Geissen spazieren, die Kaninchen streicheln etc. Bei uns bekommt jedes Kind während der Erlebniswoche sein eigenes Kälblein, welches entsprechend markiert wird. Die Kinder helfen mit beim Füttern, Tränken, Misten, aber auch beim Melken, und zwar von Euter putzen, anrüsten, Zitzen melken bis hin zur Bedienung des Computers. Dies natürlich alles unter unserer Aufsicht, denn Sicherheit muss immer gewährleistet werden. Idealerweise sind die Kinder im Alter von 8 bis 14, maximal 15 Jahre. Mädchen und Knaben schlafen natürlich getrennt. Dies muss aber auch kontrolliert werden, auch dann, wenn die Kinder manchmal spät ins Bett gehen.

 

2. Welche speziellen Erfordernisse und Ansprüche werden an einen Anbieter von Kinderferien gestellt?

Jeder Bauernhof muss es sich sehr gut überlegen, ob er Kinderferien anbieten will. Ich habe nebenbei ja auch noch einen Reitstall. Einerseits braucht es viel Geduld, anderseits soll man sich von aussen auch Hilfe holen. Auf unserem Betrieb sind wir zu viert: Mein Mann hilft in der Küche, der Schwiegervater im Stall, bei der Schwiegermutter dürfen die Kinder selber Omeletten machen, Birchermüesli mit frischen Früchten zubereiten oder eigenen Joghurt herstellen. Eine grosse Hilfe sind uns die zwei Praktikantinnen, Mädchen von 14 - 15 Jahren, die uns unterstützen und dafür einen Wochenlohn von CHF 125.00 bekommen. Alleine wäre dies alles nicht machbar.

Ein wesentlicher Teil zum Erfolg trägt bei, dass man den Kindern von Anfang an Strukturen gibt, an die sie sich halten müssen. Bereits am Sonntag sitzen alle Teilnehmer an einen Tisch und wir machen eine Kennenlernrunde. Was interessiert die Kinder auf einem Bauernhof, welche Speisen mögen sie, was gefällt ihnen nicht oder wovor haben sie Angst. Nach ihren Wünschen wird schliesslich das Lager durchgeführt und ein ausgewogener Menüplan gestaltet. Man muss wirklich auf die Kinder eingehen können. Normalerweise gibt es um 07.30 Uhr Frühstück. Oft sind die Kinder jedoch am Donnerstag bereits so erschöpft, dass man sie  auch einmal bis 9 Uhr ausschlafen lassen muss. Wichtig ist, dass man die Kinder darauf hinweist, wo Gefahren bestehen. Nicht einfach Verbote aussprechen,  aber einen klaren Rahmen setzen. Ich habe mir das ganze Wissen bei Kursen und Weiterbildungen „Kinder stark erziehen“ bei der KESS angeeignet. Zusätzlich besuche ich jedes Jahr einen Nothelferkurs. Wichtige Informationen über besondere Betreuungsformen, Allegergien, Medikamente, ob das Kind nach Hause telefonieren darf etc. kann man sich im Voraus einholen.

 

3. Infolge der grossen Nachfrage mussten Sie Ihre Preise dieses Jahr auf CHF 110.00 pro Tag und Kind erhöhen. Was ist Ihr Erfolgsmodell?

Tatsächlich sind die drei Wochen im Frühling, vier Wochen im Sommer und zwei Wochen im Herbst, total neun Wochen mit rund 12 Kindern immer sehr gut gebucht. Der Erfolgsfaktor sind eindeutig die Ponys. Die Kinder dürfen bei uns selber machen und ausprobieren, was ihnen wirklich Spass macht. Bei uns können die Kinder die Kühe von der Weide holen, Äpfel schütteln, auflesen und mosten. Alles sehr aufwändig, aber es verbindet.

Zum Erfolg trägt auch die aktive Bewirtschaftung einer guten Webseite bei. Wird mein Hof gefunden, wenn gewisse Suchbegriffe auf Google eingegeben werden, sind meine Inhalte und Fotos auf der Homepage aktuell? Auf unserer Homepage finden die Eltern Fotos der Kinder jeweils bereits am zweiten Tag. Zusätzlich senden wir zwischen Weihnachten und Neujahr den Kindern ein Dankesmail und sagen ihnen, dass wieder gebucht werden kann. Und schon bald folgen die ersten Reservationen. Zusätzlich bieten wir den Kindern einen Erlebnistag an, bei welchem sie einmal für CHF 80. —auf dem Bauernhof schnuppern dürfen.

Das Ganze ist für uns wirtschaftlich sehr interessant, ein lukratives, aber aufwändiges Geschäft. So haben wir jeweils nach den Lagern selber eine Woche Ferien nötig. Wir haben Erfolg, es macht Spass und wir würden uns freuen, wenn noch mehr Anbieter Kinderferien organisieren würden.

Sonja Schild aus Iseltwald ist Landfrauenküche Siegerin 2016

Bestimmt haben auch Sie am Samstagabend mitgefiebert: „Siegerin der Landfrauenküche 2016 heisst: Sonja Schilt aus Iseltwald!“. Sie ist Mitglied von Agrotourismus Schweiz und bietet auf ihrem Hof diverse Übernachtungsmöglichkeiten an. Wir gratulieren Sonja Schilt ganz herzlich für diesen grossartigen Erfolg und sind sehr stolz, dass sie sich für das Wohl der Gäste und als Botschafterin für den Agrotourismus so stark engagiert.

Dia ganze Sendung des grossen Finale ist unter www.srf.ch/sendungen/srf-bi-de-luet-landfrauenkueche/2016/das-grosse-finale-2016   zu finden.

Zwei neue Unterkunftskataloge 2017 bei Agrotourismus Schweiz


Urlaub auf dem Land und Rückkehr zur Natur !

(28.11.2016) – Unter dem Motto « Back to nature » stehen der Agrotourismus sowie Schweizer Pärke im Mittelpunkt der Kampagne 2017-2018 von Schweiz Tourismus. Ziel ist die Gestaltung eines nachhaltigeren Tourismus, der den Wunsch der Gäste nach Nähe zur Natur und hochwertigen Regionalprodukten erfüllen soll. Die neuen Kataloge 2017 von Agrotourismus Schweiz bieten nicht nur 400 Übernachtungsmöglichkeiten sondern erleichtern auch die Suche nach dem geeigneten Bauernhof oder Naturpark in der Schweiz. Die Fotos zeigen auf anschauliche Weise, dass Urlaub auf dem Land nicht nur Erholung sondern auch viel Stimmung und Gefühl bedeutet. Mehr Infos hier

Beat Röösli, Sem Genini, Michael Leibacher, Anja Bernet, Malvine Moulin, Fabian Süess, Andreas Allenspach (v.l.n.r.)

1. Forum Agrotourismus Schweiz

Mehr als 50 Teilnehmer besuchten diese Woche das 1. Forum Agrotourismus Schweiz im Ausbildungszentrum Wallierhof in Riedholz (SO). Ziel der von Agrotourismus Schweiz organisierten Veranstaltung war die Vernetzung der einzelnen Akteure aus der Tourismusbranche, der Landwirtschaft und den Anbietern von Regionalprodukten. Das Vormittagsprogramm umfasste Projektpräsentationen, Marketingdiskussionen und spezielle Themen zum Agrotourismus. Anhand von 6 Workshops konnten am Nachmittag Projekte konkret hervorgehoben werden sowie Erfolge und Problemlösungen erläutert werden.

Medienmitteilung

Artikel im Schweizer Bauer vom 30.11.2016

 

PPT der Referenten

Andreas Allenspach, Leistungsportfolio von Agrotourismus Schweiz

Anja Bernet, Qualität im Agrotourismus

Beat Röösli, Agrotourismus: Spannungsfeld Innovation und Raumplanung

Fabian Süess, Messen: Animation, Verkauf, Beratung

Malvine Moulin, Weintourismus in der Schweiz

Roland Lymann, Gemeinsam erfolgreich

Patrick Aebi, Impulsreferat

Sem Genini, Gesetzgebung Agrotourismus Tessin

Martin Renner, Kompetenzzentrum Agrotourismus

Michael Leibacher, Zusammenarbiet zwischen Tourismus und Landwirtschaft

Micheline Aubry, Projet Marguerite

 

Kreativwerkstätte:

Andreas Allenspach, Leistungsportfolio von Agrotourismus Schweiz

Anja Bernet, Qualität im Agrotourismus

Beat Röösli, Agrotourismus: Spannungsfeld Innovation und Raumplanung

Fabian Süess, Messen: Animation, Verkauf, Beratung

Malvine Moulin, Weintourismus in der Schweiz

Michael Leibacher, Zusammenarbiet zwischen Tourismus und Landwirtschaft